01 Unternehmen

Ihre Werbebotschaft maximal effizient zu Ihrer Zielgruppe transportieren – das ist unsere Aufgabe. Und dafür geben unsere Mitarbeiter täglich alles, in Beratung, Organisation und Erfolgskontrolle.

Als unabhängige Mediaagentur verbreiten wir Ihre Botschaft über alle heute verfügbaren Medien. Doch unsere Wurzeln liegen in der unadressierten Haushaltswerbung. Hier sind wir Marktführer in Deutschland: In insgesamt 19 Ländern steuern wir mehr als 8,1 Milliarden Prospekte pro Jahr – für große wie kleine Unternehmen ganz unterschiedlicher Branchen.

02 Teamwork

Wir sind absolute Teamplayer und überzeugt von der Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Dank der Vielfalt unseres Teams können wir jede Aufgabe aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten – und für Sie immer die optimale Lösung finden.

Gegenseitige Wertschätzung sehen wir als Grundlage für Motivation und Unternehmensbindung.

„Der einzig wahre Realist ist der Visionär.“

Federico Fellini

03 Quartier B. Kühlen

Tradition und Zeitgeist finden im 2015 erbauten Quartier B. Kühlen harmonisch zusammen. Das ehemalige Druckereigelände in Mönchengladbach wurde 2015 nach modernsten architektonischen Maßstäben komplett saniert.

Hier fühlen sich unsere Mitarbeiter nicht nur ausgesprochen wohl, sie arbeiten auch besonders effizient zusammen. Denn das gesamte Gebäude wurde auf kurze Kommunikationswege ausgelegt. So können wir jederzeit schnell auf Ihre Wünsche reagieren.

„Auf dem Weg in die digitale Zukunft folgen wir einem zuverlässigen Wegweiser: Den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden.“

04 Unternehmensentwicklung


1997

 

Gründung durch Stefan Hamacher
Der heutige Mehrheitsgesellschafter und CEO Stefan Hamacher legte den Agenturschwerpunkt von Beginn an auf die klassische Haushaltswerbung (Prospekt- und Beilagenwerbung sowie Anzeigenschaltung). Als oberste Devise gilt seit dem ersten Tag eine absolute Dienstleister-Mentalität.


2006

 

Eintritt von Ingo Wienand
Ingo Wienand konnte unser Selbstverständnis als kundenorientierter Dienstleister weiter mit Leben füllen. Er hat unser Wachstum in den letzten 10 Jahren maßgeblich mitgestaltet und ist heute Gesellschafter von MEDIA Central sowie als COO verantwortlich für das operative Geschäft.


2010

 

Expansion nach Europa
Nun sind wir auch im Ausland für unsere Handelskunden da – und das kommt an. Aufgrund des positiven Zuspruchs gründeten wir im Jahr 2012 MEDIA Central Polska Sp. z o.o. in Warschau sowie 2013 MEDIA Central CR s.r.o. in Prag. Heute sind wir in 19 europäischen Ländern aktiv.


2013

 

Einführung von MCmaps
Nach intensiver Entwicklungszeit ist es uns gelungen, das heute führende webbasierte Geoinformationssystem MCmaps erfolgreich im Handel zu etablieren. Es folgten weitere Software-Tools wie MCquality und MCprofi.


2015

 

Umzug ins Quartier B. Kühlen
Endlich kommt zusammen, was zusammengehört: Unsere verschiedenen Niederlassungen innerhalb von Mönchengladbach wurden im frisch sanierten Quartier B. Kühlen zusammengeführt. Eine verbesserte Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen bringt unsere Kunden weiter nach vorn.


2016

 

Erweiterung der Geschäftstätigkeit
Mit der Ergänzung unseres Medienportfolios um Out-of-Home, Radio und digitale Medien können wir unsere Kunden nun noch umfassender beraten. Die Kooperation mit Deutschlands größter inhabergeführten Mediaagentur Mediaplus unterstützt diesen Prozess.


2017

 


Gründung MEDIA Central France S.A.R.L.
Unsere neue Auslandsgesellschaft mit Sitz in Paris eröffnet unseren Kunden zusätzliche Möglichkeiten zum Erschließen des französischen Marktes. Muttersprachler vor Ort stellen unser gewohnt hohes Service-Niveau jetzt auch in Frankreich sicher.

„Wir sind solide gewachsen,
ohne unsere Bodenständigkeit zu verlieren.“

Stefan Hamacher

05 MEDIA Central International

Wir sind da, wo Sie sind. Nicht nur innerhalb Deutschlands organisieren wir die Zustellung Ihrer Haushaltswerbung, sondern auch in derzeit 19 weiteren europäischen Ländern. So erreichen Sie auch in Ihren Expansionsmärkten Ihre Zielgruppe mit der gewohnten Präzision und Effizienz.

Profitieren Sie auch international von unserem vollen Service. All unsere Dienstleistungen erbringen wir für Sie gern länderübergreifend. Besonders wertvoll: Unsere umfangreichen Geomarketing-Tools inklusive einer europaweiten Datenbasis sowie unser einzigartiges Reklamationsmanagement.

Ihr Experte für Internationales




Jan Lohse

Mediaberatung, Verkauf international

06 Leitbild

„Netzwerker“ – als solche sehen wir uns selbst. Denn starke Netzwerke innerhalb des Unternehmens sowie zu unseren externen Partnern sichern unsere Leistungsfähigkeit.

„Netzwerker“ ist daher auch der Titel unseres Unternehmensleitbildes, das gemeinsam mit unseren Mitarbeitern entwickelt wurde.

Blättern Sie hinein und erfahren Sie, was uns täglich antreibt.

07 Neuigkeiten

Magazin work! Ausgabe Juni 2017

Unser Magazin "work!", ist jetzt in der Ausgabe "Juni 2017" abrufbar.
Magazin aufrufen

Magazin work! Ausgabe Dezember 2016

Unser Magazin "work!", ist jetzt als digitaler Blätterkatalog verfügbar.
Magazin aufrufen

MEDIA Central feiert 20. Geburtstag

Unglaublich, aber wahr. MEDIA Central feiert dieses Jahr 20. jähriges Bestehen.

Dies zum Anlass veranstaltete MEDIA Central am 17.6.2017 ein großes Sommerfest für die Mitarbeiter und deren Familien auf dem Gelände Quartier B. Kühlen. Das private Fest bot verschiedene Attraktionen wie z.B. ein Seifenkistenrennen mit professionellen Fahrzeugen und Rampe, MEDIA Central Schatzsuche für die MC Kids, einen Jongleur, eine rockige Live-Band, Kinderschminken, aber auch eine kleine Food Truck Meile, die für das leibliche Wohl sorgte.

„Der Erfolg der MEDIA Central ist ein Zusammenspiel aus gutem Führen, Energie und Wollen – aber auch aus Loyalität und Engagement der Mitarbeiter.“, betonte Stefan Hamacher in seiner Ansprache an die Mitarbeiter. Dafür ist auch das Sommerfest ein gutes Beispiel gewesen: Für, aber auch von den Mitarbeitern wurde das Fest in liebevoller Detailplanung gestaltet und unterstützt.

Wir bedanken uns für ein tolles Fest und erfolgreiche zwanzig Jahre mit unseren Mitarbeitern und Kunden. Wir blicken mit großer Freude auf die nächsten 20 Jahre.

MEDIA Central Handelstag - Marketing im Fokus

Am 22. September 2017 richtet MEDIA Central erstmalig den HANDELSTAG im Quartier B. Kühlen in Mönchengladbach aus.

Hiermit bieten wir dem Handel und Branchenexperten eine eigens geschaffene Plattform zum informativen Austausch rund um den Themenschwerpunkt Marketing an. Unser abwechslungsreiches Vortragsportfolio bietet Ihnen vielfältige Neuigkeiten, Innovationen und Fallbeispiele aus der Praxis. Unsere Referenten gewähren Ihnen hierbei Einblicke über Nutzen und Erfolge Ihrer Lösungen. Sie sprechen stellvertretend für namhafte Unternehmen. Freuen Sie sich auf unseren Key-Note-Speaker Herrn Josef Sanktjohanser, Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE).

Nähere Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze. Bleiben Sie gespannt.

Klassischer Prospekt auch in Zukunft Leitmedium Nr.1

Ausgelöst durch die veränderten Bedingungen des digitalen Wandels hat das EHI erneut in seiner Studie des Marketingmonitors mehr als 50 Marketing-Entscheider von Handelsunternehmen in Deutschland zu den Veränderungen im Marketing bzw. innerhalb ihres Media-Mixes befragt.

 

Dabei wurde deutlich, dass

  • Omni-Channel Lösungen als Zukunftsmodell fokussiert werden und die Ausrichtung auf ausschließlich einen Mediakanal der Vergangenheit angehört
  • erstmals die Bruttoaufwendungen für Print Werbeformen unter 50% des gesamten Media-Mixes gesunken sind
  • der Prospekt nach wie vor Leitmedium ist und mit 33% den größten Anteil des Werbeetats abdeckt
  • der größte Verlierer innerhalb des Media-Mixes im Zeitablauf nach wie vor die Anzeige ist
  • die Investitionen in Online-Marketing kontinuierlich steigen, wobei „“Search“ mit 27,7% den größten Anteil auf sich vereint
  • das 39% der befragten Händler von durchschnittlich 3,2% steigenden Marketing-Budgets ausgehen

Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße, der Höhe der Werbekosten und dem Printanteil, d.h. je größer das Unternehmen, desto niedriger der Werbekostenanteil und umso höher der Anteil des Prospekts im Media-Mix. Hingegen je kleiner das Unternehmen ist, desto größer sind die Werbekosten und desto kleiner ist der Anteil von Prospekten.

Zudem wurde deutlich, dass die Handelsunternehmen die Bedeutung der digitalen Transformation erkannt haben und an deren Umsetzung arbeiten, jedoch in ihrer individuellen Selbstreflektion nicht ihre selbstgesteckten Ziele realisiert haben. Vielmehr wird dem stärksten Wettbewerber eine grundsätzlich bessere Vorbereitung der digitalen Transformation attestiert.

Es bleibt festzuhalten, dass im Marketing von Handelsunternehmen zunehmend digitale Möglichkeiten auch im Marketing-Mix berücksichtigt werden. Allerdings ist und bleibt der klassische Prospekt auch in Zukunft das Leitmedium Nr. 1 im Rahmen der Handelskommunikation.

Quelle: EHI Marketingmonitor Handel 2016 - 2019 

 

 

 

 

PROSPEKT wirkt auch international!

MEDIA Central ab Januar 2017 auch in Frankreich.

Mit einer überdurchschnittlichen Prospektnutzung (>20 Mrd. Prospekte p.a.) verfügt Frankreich über ein sehr attraktives Marktpotenzial.

MEDIA Central professionalisiert mit diesem Schritt die Betreuung unserer Kunden ACTION, ZEEMAN und JYSK und wird auch in Frankreich das gesamte Dienstleistungspaket vor Ort anbieten. Unsere französischen Kunden werden nun direkt aus Paris betreut – getreu unserem Motto: Überall da zu sein, wo unsere Kunden sind.

PROSPEKT WIRKT! – IFH Köln und MEDIA Central veröffentlichen neue Studie.

Im digitalen Zeitalter werden Printprodukte immer mehr in Frage gestellt. Die IFH Köln hat in Zusammenarbeit mit der MEDIA Central eine neutrale Studie durchgeführt, welche die Bedeutung von Print-Prospekten in der Customer Journey untersucht und weitere Entwicklungsmöglichkeiten offenlegt. Dafür wurden drei zweistündige Fokusgruppen mit je acht Teilnehmern durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in einer repräsentativen Befragung von 3.015 Konsumenten validiert (Befragung im Mixed Mode über kombinierte Online-Access-Panel- und telefonische CATI-Befragung).

Die Studie belegt unter Anderem, dass Print-Prospekte eine sehr große Relevanz haben. Diese spiegelt sich in der Verankerung im Alltag der Konsumenten als Leanback Medium wider, welches idealerweise nicht nur Angebote sondern auch Content liefert. Die Nutzung von Prospekten führt nicht nur zum Besuch der Einkaufsstätte, sondern auch zum Mehrkauf. Die Hälfte der befragten DIY-Shopper, die vor ihrem letzten Baumarktkauf ein Printprospekt gelesen haben, hat diese Lektüre zum Kauf beim gewählten Anbieter bewegt. Auch beim Lebensmittel- (34 %) und Drogeriewarenkauf (44 %) lässt sich der Effekt von Printprospekten erkennen. Was letztendlich im Einkaufskorb landet wird zusätzlich durch die Lektüre von Prospekten beeinflusst. Beispiel Lebensmittel: In dieser Kategorie haben 46 Prozent der befragten Konsumenten, die vor ihrem letzten Lebensmittelkauf ein Printprospekt gelesen haben, aus diesem Grund mehr gekauft als ursprünglich geplant – für digitale Prospekte gilt dies in 37 Prozent der Fälle.

Sie Sind neugierig geworden? Hier gelangen Sie zu mehr Details und zur Bestellung.

 

 

 

Frisch, schnell, neu: REWE To Go. Jetzt auch bei Aral.

Deutschlands größte Tankstellenkette Aral und die Supermarktkette REWE haben eine Allianz geschmiedet:
An bis zu 1.000 blauweißen Tankstellen sollen in den nächsten Jahren Shops unter dem Namen „REWE To Go“ eröffnet.
Dort sollen die Tankstellenkunden nicht nur Kaffee, warme Snacks und Schokoriegel kaufen können, sondern auch frische Backwaren, Fleisch, Obst, Gemüse und Konserven.

Bis Ende 2016 werden insgesamt 61 Neueröffnungen mit dem Vertriebskonzept REWE To Go umgesetzt.
Für diese Standorte organisiert MEDIA Central ab dem 01.10.2016 eine 14-tägige Coupon-Verteilung bis Jahresende.
Attraktive Angebote wie beispielsweise eine Kaffeespezialität zum günstigen Preis von 0,50 € sollen neue REWE To Go Kunden in die Shops locken.

MCmaps wartet mit neuen Features in puncto Fahrzeitenanalyse auf

03. Juni 2016
Mit MCmaps stehen Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten von Geomarketing komfortabel und jederzeit zur Verfügung. MEDIA Central entwickelt die Geoinformationssysteme MCmaps und MCmaps Touch kontinuierlich weiter, um für Sie das bestmögliche Benutzererlebnis zu erzielen.

Mit diesem Update möchten wir Sie auf die Möglichkeiten und Vorteile unserer erweiterten Fahrzeitenanalyse aufmerksam machen: Neben dem bereits bekannten PKW-Routing, können Sie fortan auch Fußgänger-, sowie LKW-Isochronen berechnen. Die Möglichkeit, auch das Verkehrsaufkommen aufgrund unterschiedlicher Startzeiten zu berücksichtigen, rundet dieses neue Feature ab!

Die neuen Fahrzeitenanalysefunktionen stehen Ihnen ab sofort in MCmaps zur Verfügung. Wie gewohnt können Sie individuelle Zonen bis zu 60 Minuten anlegen, Potentialberechnungen durchführen (z.B. Haushaltszahlen berechnen) sowie das gesamte Spektrum europaweit nutzen.

Gerne bieten wir Ihnen an, die ersten Schritte unserer neuen Fahrzeitenanalyse gemeinsam zu gehen. Hierfür stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

EHI Marketingmonitor 2015-2018 : Das Prospekt bleibt stark

02. Juni 2016
Auch in diesem Jahr führte EHI eine Befragung mit 50 Marketingchefs aus dem Handel durch. Ziel ist die Erstellung eines Branchenvergleichs der Marketinginvestitionen im Handel. Die Befragten stehen für 38.359 Filialen und 99,3 Mrd. € Umsatz.

Fazit: 85% der Befragten gehen von gleichbleibenden bis steigenden Marketingausgaben aus. Das Prospekt bleibt trotz wachsender Prognose für additive digitale Werbung das Kernmedium (31,1% in 2018 mit einem Vorsprung von 12% ).

Dies ist vor allem damit zu begründen, dass in den Bereichen Abverkauf und ROI das Prospekt aufgrund der Darstellungsmöglichkeiten und Reichweite sehr weit vorne liegt. Die Studie prognostiziert zwar einen größeren Stellenwert von Onlinemarketing, dennoch bleibt das Prospekt das Medium!

Vormerken: GEOXPERT – Das Geomarketing-Kompetenzforum

06. Juni 2016
Am 14. September 2016 richtet MEDIA Central erstmalig das Geomarketing-Kompetenzforum GEOXPERT im Quartier B. Kühlen in Mönchengladbach aus. Hiermit bieten wir dem Handel und Branchenexperten eine eigens geschaffene Plattform zum informativen Austausch rund um den Themenschwerpunkt Geomarketing an.

GEOXPERT steht stellvertretend für das Facettenreichtum von Geomarketing und der damit verbundenen Local Intelligence. Unser abwechslungsreiches Vortragsportfolio bietet Ihnen vielfältige Neuigkeiten, Innovationen und Fallbeispiele aus der Praxis. Unsere Referenten gewähren Ihnen hierbei Einblicke über Nutzen und Erfolge Ihrer Lösungen. Sie sprechen stellvertretend für namhafte Unternehmen und Fakultäten.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum gemeinsamen Gedankenaustausch und Netzwerken. Holen Sie sich Inspirationen für Ihre tägliche Arbeit. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

weitere Infos und Anmeldung

Umzug ins Quartier B. Kühlen

11. Februar 2016

Endlich ist es vollbracht! Nach 17 Monaten Bauzeit ist das Projekt "Quartier B. Kühlen" Realität geworden. Wir verkünden deshalb voller Stolz und Freude: Umzug geglückt. Wir freuen uns bereits darauf Sie künftig an der Neuhofstraße 54 in 41061 Mönchengladbach begrüßen zu dürfen. Der neue Standort punktet mit 5.000 m2 Büroflächen und auf dem 8.830 m2 großen Areal ist für genügende Parkmöglichkeiten gesorgt - inkl. Tiefgarage.

Im Quartier B. Kühlen sitzen nun alle 170 Mitarbeiter der MEDIA Central wieder unter einem Dach. So funktioniert die Zusammenarbeit der Abteilungen besser und das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gestärkt.

Das moderne Bürogebäude an der Neuhofstraße bietet neue Möglichkeiten im Bereich der Kommunikation und Kommunikationstechnologie. Neben der Quantität wurde auch die Qualität der Besprechungsräume gesteigert, sodass auch problemlos Videokonferenzen abgehalten werden können.

Wir stellen uns neu auf, um mit Ihnen gemeinsam in Zukunft noch besser zusammen arbeiten zu können. Die MEDIA Central bleibt MEDIA Central - wir sind Ihr zuverlässiger Dienstleister im Bereich Media und werden uns stetig mit Ihnen weiterentwickeln.

MCselect Themenkarte

19. November 2015
Heute möchten wir eine neue MCselect Themenkarte, diesmal zum Thema „Kaufkraft“, vorstellen.

Die Karte zeigt den Kaufkraftindex pro Haushalt in Deutschland auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise. Der Indexwert von 100 entspricht dem Bundesdurchschnitt von 3.488 € Haushaltsnettoeinkommen pro Monat. Dabei berücksichtigt sind alle Einkommensarten nach Abzug der Steuern. Mieten und weitere regelmäßige Kosten sind hierbei allerdings nicht abgezogen. Werte unter 100 bedeuten ein vergleichsweise niedriges, Werte über 100 ein überdurchschnittliches Kaufkraftniveau.

Die Kaufkraft kann unter anderem als ein wichtiger Indikator für die Optimierung von Verteilgebieten, zur Standortanalyse und Werbegebietsplanung verwendet werden und dient als Maß für den monetären Wohlstand der Bevölkerung.

Auf Kreisebene fällt hauptsächlich das West-Ost Gefälle auf, die höchsten Werte finden sich oft in Umlandgemeinden der großen Metropolen (sogenannte „Speckgürtel“).

Neben diesen großräumigen Unterschieden auf Gemeindeebene variiert die Kaufkraft auch kleinräumig stark. MEDIA Central kann hierbei auf die Daten der microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH zurückgreifen und auch kleinräumige Unterschiede auf Postleitzahl-5, Postleitzahl-8 und Straßenabschnittsebene darstellen.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung:
Kai.Krempin(at)media-central.de


Hier gibt es die Karte als PDF-Datei zum Download.

Lokale Welten

19. August 2015
Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat eine neue Studie veröffentlicht. Verantwortlich für die Studie ist das Institut für Demoskopie Allensbach, das 1.564 Personen im Alter ab 16 Jahren befragte. Trotz steigender Mobilität findet der Großteil des täglichen Lebens in einem recht engen Radius um den eigenen Wohnort statt. Zu Hause ist es doch am schönsten! 93% der Bevölkerung leben gerne in der Region, in der sie wohnen. Dies gilt nicht nur für ältere Generationen. Bei Menschen unter 30 Jahren liegt der Wert immer noch bei 88%.

Während BITKOM herausgefunden hat, dass mittlerweile 28% der Internet-Nutzer auch Lebensmittel online kaufen, antworten auf die Frage: „Was machen Sie direkt hier am Ort in der näheren Umgebung?“ 95% der befragten Personen mit: “Lebensmittel einkaufen.“ Weitere Top-Antworten waren z. B. Drogerieartikel kaufen (82%), in die Apotheke gehen (89%) und Dinge des täglichen Bedarfs  kaufen (82%). Das unmittelbare Umfeld ist immer noch die dominierende Konsumwelt. Doch das Umfeld verändert sich – natürlich auch durch die Konkurrenz aus dem Online-Bereich. Themen wie Beratung, Service und Qualität stehen im Fokus – so sagen 47% der Bevölkerung, dass sich die Einkaufsmöglichkeiten an ihrem Ort verbessert haben.

So wird der lokale Kosmos auch auf absehbare Zeit nicht an Bedeutung verlieren.Natürlich ist das Internet aus dem Kaufverhalten der Konsumenten nicht mehr wegzudenken. So starten viele Kaufprozesse mit der Informationssammlung im Internet. Auch wird viel gekauft: im zweiten Quartal wurden im Onlinehandel 10,8 Mrd. € umgesetzt  - was einer Steigerung von 14% entspricht. Was vor allem im Internet gekauft wird sind Reisen (55%), Kleidung (47%), technische Produkte (31%), Schuhe (24%) und Haushaltsgeräte (20%). Lebensmittel liegt mit 2% auf dem letzten Platz. Was bringen die neuen Erkenntnisse? Zuviel Sorge ist nicht angebracht. Die Digitalisierung schreitet voran und das Einkaufsverhalten wird sich auf alle Kanäle verteilen, doch der stationäre Handel wird nicht verlieren. Durch den Zuwachs an lokaler Verbundenheit hat er sogar eine riesige Chance.

Hier gibt es die ganze Studie als Download.


Quellen:    

  • Lokale Welten, Institut für Demoskopie Allensbach IfD-Archiv-Nr.11033
  • Bit-Kom Studie

Handel muss tiefer in die Tasche greifen

22. Juni 2015
In der aktuellen Ausgabe der Lebensmittelzeitung berichtet der Journalist Herr Guido Schneider ausführlich über die Thematik der Prospektzustellung in Zusammenhand mit dem Mindestlohn. Auch unser Geschäftsführer Herr Wienand wurde diesbezüglich befragt. Hier der Bericht im Original:


Andrea Nahles hat sich durchgesetzt. Auf das Betreiben der Arbeitsministerin und ihrer Partei, der SPD, gilt seit 1. Januar eine gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde für ganz Deutschland. Viele Einzelhändler trifft das vordergründig eher wenig, da sie ihren Mitarbeitern meist mehr als 8,50 Euro pro Stunde zahlen.

Trotzdem betrifft der Mindestlohn sie indirekt, denn er macht Prospekt- und Beilagenwerbung teurer, weil nun auch Tages- und Anzeigenzeitungen sowie Direktverteiler ihren Zustellern mehr bezahlen müssen. Das ist ein tiefer Einschnitt für diese Unternehmen, denn die meisten bezahlten ihre Austräger nach der Zahl der zu verteilenden Zeitungen oder Prospekte. Seit Januar müssen sie diese auf Stundenbasis entlohnen. Teurer wird es für Verlage auch deshalb, weil sie die Zustellzeiten für jeden einzelnen Bezirk gesondert ermitteln müssen. Schließlich sieht der Gesetzgeber aufwendige Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten vor, anhand derer sich die Einhaltung des Mindestlohns überprüfen lässt. Zudem müssen sie die Arbeitszeit für die Konfektionierung, also das Zusammenlegen oder Einstecken von Prospekten in Zeitungen, nun ebenfalls bezahlen. Wer das vermeiden will, kann sich Spezialmaschinen anschaffen, für die aber sechs- bis siebenstellige Summen fällig werden.

Für den Handel ist damit die Ära der billigen Haushaltswerbung zu Ende. Über Jahre konnte er die Preise für direkt verteilte Prospekte und Beilagen drücken, indem er Tages- und Anzeigenblätter sowie Verteilunternehmen gegeneinander ausspielte und dabei in Kauf nahm, dass die mies bezahlten Zusteller so manchen Stapel Prospekte in die Büsche warfen.

"Der Gesetzgeber hat dafür gesorgt, dass Arbeit einen bestimmten Preis haben muss. Damit endet die Quersubventionierung von unterbezahlten Jobs durch die Sozialsysteme", analysiert der Hamburger Medien- und Marketingberater Norbert Schmidt. "Das heißt aber auch, dass nun all jene Branchen nicht mehr wettbewerbsfähig sind, die nur davon gelebt haben, ihre Mitarbeiter unterhalb des Existenzminimums zu beschäftigen", betont Schmidt mit Blick auf die oftmals mickrige Bezahlung der Zusteller bei vielen Verlagen und Direktverteilern.

Der Mindestlohn beschleunigt aber auch den Konzentrationsprozess. Viele Direktverteiler haben ihren Betrieb inzwischen eingestellt, weil sie den Mindestlohn nicht zahlen können. Die verbliebenen Verlage ziehen die Preise für Anzeigen und Beilagen hoch und schränken die feinräumige Direktverteilung ein. "Der Handel muss sich darauf einstellen, dass es weniger Zustellorganisationen und mehr Monopole gibt", betont Markus Engel, Vorstandschef der Haushaltsmarketing-Agentur Engel in Bad Orb. Ein heikles Thema, über das die Betroffenen lieber nicht sprechen. Unternehmen wie Rewe und Bauhaus beantworteten Fragen der LZ zur Mindestlohn-Thematik nicht.

René Loosen beobachtet jedoch ein Umdenken: "Beim Handel zeigt sich durchaus eine gewisse Bereitschaft, für den Mindestlohn Preiserhöhungen in Kauf zu nehmen", bemerkt der Director Client Service der Nürnberger Mediaagentur UM Retail, die Handelskunden wie Penny, Galeria Kaufhof, Bofrost oder BayWa betreut: "Der Forderung einer fairen Bezahlung können und wollen sich die Werbungstreibenden selbstverständlich nicht entziehen." Das was der Agenturexperte in der Praxis erlebt, geht oft über eine angemessene Entlohnung der Austräger hinaus. "Einige Verlage nehmen die neue Situation als Vorwand, um die Preise überproportional zu erhöhen. Dabei versuchen sie, ihre neu gewonnene monopolartige Stellung auszunutzen." Mancherorts seien die Kosten für Haushaltswerbung um bis zu 50 Prozent gestiegen, ohne dass die Qualität der Verteilung in gleichem Maß mitgewachsen wäre, moniert Loosen.

Ingo Wienand
beurteilt die Lage nicht ganz so dramatisch. Nach Angeben des Geschäftsführers von MEDIA Central liegen die durch den Mindestlohn verursachten Preissteigerungen zwischen 5 und 30 Prozent. MEDIA Central steuert die Zustellung von Haushaltswerbung für zahlreiche deutsche Handelsunternehmen wie Edeka, Kaufland oder Rossmann. Wie hoch die Aufschläge für die Zustellung ausfallen, ist laut Wienand dabei von verschiedenen Faktoren wie der Frequenz der Verteilung oder dem Gewicht des Trägerobjektes abhängig, zudem müssen Anbieter im Osten aufgrund des niedrigen Entlohnungsniveau deutlich stärker an der Preisschraube drehen als ihre Kollegen im Westen. Für Wienand hat der Mindestlohn aber auch zu einer Qualitätssteigerung in der Zustellung geführt, weil die Verlage und Zustellorganisationen im Vorfeld eigene Strukturen hinterfragen und Zustellbezirke neu einteilen mussten.

Auch der Handel schaut nun genauer hin und lässt seine Prospekte und Beilagen stärker nach dem Prinzip des Geomarketings verteilen. Das heißt, er konzentriert sich stärker auf jede Gebiete, die am meisten Umsatz versprechen, und muss folglich auch weniger Papier bedrucken und verteilen lassen. Doch die feinräumigere Zustellung ist wegen des größeren Aufwands teurer als die Verteilung nach dem Gießkannenprinzip. Und sie wird schwieriger, weil viele Tages- und Anzeigenzeitungen die Direktverteilung eingestellt haben. Sie drängen ihre Kunden in die Beilagenwerbung, die für feingliedrigere Belegungen nicht so gut geeignet ist. Am langsamen Aussterben der Direktverteilung ist eine Ausnahmeregelung für die Verlage schuld. Die müssen ihren Zustellern 2015 und 2016 für das Austragen von Zeitungen (mit Beilagen) nämlich nur einen reduzierten Mindestlohn von 6,38 bzw. 7,23 Euro zahlen, während die Verteilung von Prospekten ohne Werbeträger seit Januar mit 8,50 Euro entlohnt werden muss. Diese Ausnahme benachteiligt die Direktverteiler, macht diese Form der Haushaltswerbung aber auch für die Zeitungshäuser unattraktiv.

Höhere Preise und weniger Flexibilität bei der klassischen Haushaltswerbung lassen den Handel zunehmend in digitale Kanäle wie die Prospektportale oder andere Online-Dienste ausweichen (lz 22-15). Die werden in seinem Marketing-Mix auch deshalb immer wichtiger, weil sie effizienter sind als Print, so Loosen. Auch in der analogen Welt steht dem Handel zumindest in den Ballungsräumen eine Alternative zu den Tages- und Anzeigenzeitungen zur Verfügung. Die Deutsche Post ist mit ihrer Werbepostille "Einkauf aktuell" in viele konsumstarke Regionen vorgestoßen und erreicht samstags bis zu 20,1 Mio. Haushalte in Deutschland

"Wir stellen in den vergangenen Monaten einen Anstieg der Neukunden sowie eine Geschäftsausweitung mit Bestandskunden fest", berichtet Andreas Edenhofer. Der Post-Sprecher führt das auf den "wirksamen Service" von "Einkauf aktuell" zuück. Ob auch der Mindestlohn dafür verantwortlich ist, darüber will er nicht spekulieren. "Einkauf aktuell" gilt als preisaggressiv und profiziert davon, dass die Post es über ihre Briefträger zustellen kann, die wiederum mehr als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Doch auch die Postpostille hat ihre Tücken, wie der jüngste Post-Streik zeigt, zudem stoßen die Briefträger vor allem am Samstag an die Grenze ihrer Belastbarkeit, wie Markus Engel beobachtet. Vor allem aber erreicht der Werbeträger keine Verweigerer-Haushalte, die sich gerade in Städten immer stärker vermehren.

Der SB-Warenhausfilialist Real zählt schon lange zu den Kunden von "Einkauf aktuell" und lässt fast 90 Prozent ihrer Prospekte darüber verteilen. Nach den Worten ihres Sprechers Markus Jablonski spielt der Mindestlohn an der Stelle keine Rolle. Anders ist das den Verlagen, die die restlichen 10 Prozent der Real-Prospekte verteilen so Jablonski: "In Einzelfällen hat der Mindestlohn hier einen Effekt. Darüber müssen wir dann verhandeln."

Doch auch Real hat umgedacht und seine Abhängigkeit von Printwerbung gelockert. Hörfunk und TV gehören längst zum Media-Mix, ebenso wie das Internet, von dem Jablonski viel hält: "Über den elektronischen Kanal erreichen wir die, die sich freiwillig für uns entscheiden."

 

Quelle: Lebensmittelzeitung Ausgabe 25-2015 | S. 35 / 36 | Guido Schneider - Handel muss tiefer in die Tasche greifen

Das Quartier Kühlen feiert Richtfest

3. Juni 2015

Am vergangenen Freitag war es so weit: Am Quartier B. Kühlen lud der Bauherr zum Richtfest. Bei schwungvollen Reden, kühlen Getränken und heißem Grillgut wurde mit den Verantwortlichen, Interessenten und Mitarbeitern der MEDIA Central gefeiert.

        


Das neue Firmendomizil der MEDIA Central entsteht im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken auf einem ganz besonderen Gelände. Dort wo bis 2002 noch traditionelles Druckhandwerk betrieben wurde, entsteht nun ein architektonisch anspruchsvolles Bürogebäude. Der Fortschritt ist mittlerweile deutlich erkennbar.

Zusammen mit Georg Wilms, Geschäftsführer der Fachfirma Schleiff Denkmalentwicklung, erarbeitete unser Gesellschafter Stefan Hamacher das Konzept Quartier B. Kühlen. Dieses bietet bald den 150 MEDIA Central Mitarbeitern ein neues Zuhause, da MEDIA Central rund die Hälfte der Büroflächen anmieten wird.

Die übrigen 15 Büroeinheiten – 110 bis 2.300 Quadratmeter – werden durch die Mönchengladbacher Unternehmen Bienen & Partner Immobilien sowie Frank Mund Immobilienberatung vermarktet.

Vom Campus des Quartier B. Kühlen gehen schon bald regionale, nationale und internationale wirtschaftliche Impulse aus. Wir freuen uns drauf!

Quelle: RP-Online


MCselect Themenkarte

23. September 2015
MEDIA Central beschäftigt sich bereits seit der Firmengründung im Jahre 1997 mit kartografischen Darstellungen zur Planung von Werbeverteilgebieten. Hierbei wird immer wieder auf die unterschiedlichsten Daten zurückgegriffen, um die Erstellung oder die Optimierung von Verteilstrukturen so sinnvoll wie möglich zu gestalten.

Unter dem Menüpunkt "Download“ möchten wir zukünftig ausgewählte MCselect Themenkarten vorstellen, den Anfang macht die Karte „Werbeverweigererquoten auf Kreisbene“:
Ein wichtiger Indikator für die Optimierung von Verteilstrukturen ist die Werbeverweigererquote. Diese zeigt auf, welcher prozentuale Anteil der Haushalte in einem definierten geografischen Raum keine Postwurfsendungen erhalten möchte (Bsp.: Briefkasten mit der Aufschrift „Keine Werbung!“). Sie gibt somit Aufschluss über die Anzahl der erreichbaren Haushalte und das optimale Werbemedium.
Der Anteil der Werbeverweigerer ist  in Deutschland räumlich stark differenziert und die Bandbreite umfasst auf Gemeindeebene Werte von unter 5% bis zu über 50%. Tendenziell ist die Quote in ländlichen Regionen eher gering und steigt mit zunehmenden Urbanisierungsgrad überproportional an. Daneben sind insbesondere im Südwesten Deutschlands die Werbeverweigererquoten merklich erhöht.

Neben diesen großräumigen Unterschieden auf Gemeindeebene variiert die Werbeverweigererquote auch kleinräumig stark. MEDIA Central kann hierbei auf die Daten der microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH zurückgreifen und kleinräumige Unterschiede auf Postleitzahl-5, Postleitzahl-8 und Straßenabschnittsebene darstellen.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung:
Kai.Krempin(at)media-central.de

Hier gibt es die Karte als PDF-Datei zum Download.

Haushaltswerbung ist nicht zu ersetzen

3. Juni 2015
Seit 2008 arbeiten kaufDA, meinProspekte und Marktjagd an digitalen Prospektportalen, die in Konkurrenz zur klassischen Haushaltswerbung stehen. Der ganz große Durchbruch bleibt aber bislang aus, da der Handel weiterhin intensiv auf Push-Werbung setzt. Zu diesem Thema veröffentlichte nun die Lebensmittelzeitung einen ausführlichen Artikel.

Seit vielen Jahrzehnten ist die klassische Haushaltswerbung ein effektives Werbemittel, um die Frequenz im Geschäft zu steigern und Kunden zu binden. Es ist ein gewohntes Medium, mit dem Endverbraucher teilweise sogar Ihre Wocheneinkäufe planen. Seit 2008 versuchen die Portale kaufDA, meinProspekt, Marktjagd usw. die Kunden von der digitalen Einkaufsplanung zu überzeugen und dadurch die Frequenz im stationären Handel zu erhöhen.

Das scheint auf den ersten Blick auch zu funktionieren. So spricht die Bonial.com Group mittlerweile von bis zu 8 Mio. Unique Usern[1] pro Monat. Deutlich zurück liegt der Konkurrent Marktjagd mit monatlich 4 Mio. Unique Usern. Laut Statista ist die Nutzung von digitalen Prospekten, zumindest über Apps und Newsletter, geringer einzuschätzen. Demnach sind es insgesamt lediglich 8,4 % (ca. 6 Mio.) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre, die das Internet täglich oder mindestens 1 x pro Woche für digitale Prospekte (Empfang, lesen) nutzen.  82,9 % nutzen diese Dienste nahezu gar nicht.

Gezahlt wird pro Prospektöffnung. Dabei konnte sich die recht neue Branche noch nicht auf Standards einigen. Wann eine Prospektöffnung also gezählt und abgerechnet wird, definiert aktuell jedes Unternehmen für sich. Bei Meinprospekt gilt ein digital verfügbares Werbeprospekt im Regelfall erst nach 30 Sekunden Nutzungsdauer als geöffnet. kaufDA zählt ein Prospekt bereits als gelesen, wenn der Nutzer das entsprechende Fenster geöffnet hat. Bei Marktjagd muss die Prospektansicht vollständig geladen sein.

Trotz allem verweisen beide Unternehmen auf steigende Akzeptanz im Markt und vor allem rasanten Zuwachs auf den Plattformen. 2014 soll die Zahl der gelisteten Händler um 54 Prozent gestiegen sein. Viele Händler wagen diesen Schritt vorerst nur experimentell und sehen von größeren Buchungsvolumen ab.

Durch weitere Anbieter im Markt wie z. B. Einkaufaktuell, Discounto, Tiendeo oder neuerdings auch Groupon wird der Handel verunsichert.  Immer mehr Pull-Anwendungen werden auf den Marktgebracht wie z. B. Wunderkauf oder Barcoo. Doch der Handel braucht nach wie vor Push-Kanäle und ist deshalb weiterhin auf Print, Radio und TV angewiesen.

Die internetbasierte Angebotswerbung ist auf dem Vormarsch, kann der gedruckten Haushaltswerbung aber noch nicht das Wasser reichen.

 


[1] Unique User = Anzahl von unterschiedlichen Internet-Nutzern, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums die relevante Seite besucht haben (Link)

Quelle: Lebensmittelzeitung, Ausgabe 22-15, S. 43 „Kaufda & Co. Sind noch kein Ersatz“ LZ-Serie: Teil 1,Autor:  Guido Schneider

 

Statistik: Umfrage in Deutschland zu Nutzung des Internets für digitale Prospekte 2014